Dorn-Therapie
"Heilen über die Wirbelsäule" nach Dorn und Breuß
Die Breuß-Massage ist eine feine energetische Rückenmassage, die seelische und körperliche Verspannungen löst, die Regeneration von unterversorgten Bandscheiben einleitet, und sie ist die ideale Vorbereitung für das darauffolgende Einrichten der Wirbelsäule nach Dorn. Die Wirbelsäule ist nicht nur das zentrale Stützorgan des Körpers, sondern vor allem auch die stabile Schutzhülle für das Rückenmark, das übergeordnete Steuerungsorgan für alle Organe des Gewebes und somit jeder Zelle unseres Körpers. Schmerzen, Funktionsstörungen und Veränderungen im Gewebe - nicht nur im Rücken, sondern auch in jeder anderen Körperregion - sind sehr häufig verursacht durch eine Irritation der aus dem Rückenmark ausstrahlenden Nerven in Folge einer Verschiebung, Fehlstellung oder Blockierung einzelner oder mehrerer Wirbel. In solchen Fällen liegt hier dann auch der Ansatzpunkt für eine ursächliche Therapie. Die sensible und geübte Hand des Therapeuten fühlt die Fehlstellung der Wirbel und korrigiert sie.
Craniosacrale Therapie
Die Craniosacrale Behandlungsform wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Dr. W. G. Sutherland auf der Basis der Osteopathie und von Dr. A. Still begründet. Mit dem Sutherland-Modell entwickelte Franklyn Sills die Craniosacrale Biodynamik und gestaltete sie zu einer professionellen Ausbildung, die inzwischen international gelehrt wird. Die Craniosacral-Therapie ist eine sanfte, nichtinvasive Therapie. Grundlegend ist der Craniosacral-Rhythmus, der Lebensatem, der in den Geweben, in den Flüssigkeiten - insbesondere der Gehirnflüssigkeit - und im ganzen Körper wirkt. Da die Craniosacral-Therapie sehr sanft ist, kann sie auf allen Altersstufen, vom Neugeborenen bis zum Greis, angewandt werden. Die Aufgabe des Craniosacral-Therapeuten ist es, Störungen und Blockierungen des rhythmischen Körperflusses während der Behandlung durch spezielle, sehr sanfte Drucktechniken wieder aufzulösen. Dadurch können Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und eine tiefgreifende Heilung eingeleitet werden.
Homöopathie
Die Homöpathie ist eine ganzheitliche Therapieform, die die einzigartige geistige, seelische und körperliche Verfassung des einzelnen Patienten gleichermaßen beachtet. Homöopathische Mittel wirken, indem sie Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und stärken. Durch die Behandlung mit homöopathischen Mitteln wird also nicht nur der Körper, sondern auch die Lebenskraft gestärkt.
Akupunktur
Die Ohrakupunktur ist eine Sonderform der Akupunktur. Die Ohrmuschel stellt ein Mikrosystem des Körpers dar. Der gesamte Organismus wird im Ohr - im Sinne von Reflexzonen - projeziert und kann so durch die Ohrakupunktur beeinflusst werden. Erklärungsmodell für die Korrespondenz für Ohr und Körper sind die neuronalen Verschaltungen: Indikatoren/Wirkungen
- akute und chronische schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungssystems
- Kopfschmerz, Migräne, Schwindel
- funktionelle Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
- allergische Erkrankungen
- Umstellungstherapien (Essverhalten, Raucherentwöhnung)
Reiki
Reiki wurde im 19. Jahrhundert von Dr. Mikao Usui aus Kyoto in Japan entwickelt. Usuis Gedanke dabei war, Körper und Geist zu heilen. Im Japanischen steht "Rei" für heilig, Geist, Geheimnis, Gabe und "Ki" bedeutet Energie, Natur, Gefühl. Normalerweise wird Reiki mit "Universelle Energie" übersetzt. Die westliche Übersetzung macht allerdings gut deutlich, dass es keine Religion ist und auch Atheisten damit arbeiten können. Die mit Reiki gemeinte feinstoffliche und intelligente Energie ist die Essenz allen Lebens. Es ist alle Energie, die von Spirit/Gott geführt wird und sowohl vom eigenen Geist und Willen, als auch von den Fähigkeiten des Heilers abhängig ist. Die Reiki-Kraft fördert den natürlichen Selbstheilungsprozess auf allen Ebenen und die Energie fließt dorthin, wo sie am meisten benötigt wird. Sie wirkt durch "Handauflegen" und kann von geübten Heilern auch an entfernte Orte entsendet werden. Wichtig ist, dass der freie Wille des Empfängers damit nie beeinträchtigt werden kann.
Schröpfen und Gua Sha
Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren. Es wird in der Alternativmedizin oft eingesetzt und zählt dort zu den ausleitenden Verfahren. Dabei wird in sogenannten Schröpf-Gläsern oder Schröpf-Köpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpf-Gläser werden direkt auf die Haut gesetzt mit der Idee, durch den Unterdruck eine Ab- bzw. Ausleitung von Schadstoffen über die Haut zu erreichen. Das Verfahren stammt in der beschriebenen Form aus dem klassischen Altertum, war aber in ähnlicher Form auch bei den alten Chinesen bekannt. Die theoretische Grundlage war ursprünglich die Humoralpathologie, die Erkrankung auf ein zu viel an schlechten Säften im Körperinneren zurückführte. Diese Säfte sollten von den Schröpf-Köpfen ausgesaugt werden. Schröpfen wird von den Anhängern des Verfahrens gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, unter anderem Migräne, Mandelentzündung, Rheuma, Lungenerkrankungen, Bandscheibenproblemen, Hexenschuss, Gelbsucht, Nierenschwäche, Bluthochdruck. Es gibt allerdings viele weitere Anwendungsmöglichkeiten des Schröpfens, die vom Therapeuten während der Behandlung erörtert werden können.
Gua Sha stammt aus der chinesischen Volksmedizin. Die Haut, meist verspannte Areale, wird mit Minzöl eingerieben und dann in gleichmäßigen Streichungen mit einem Gegenstand geschabt. Schlechte Energie wird ausgeleitet. Es erscheinen rote Flecken, je mehr Schlacke sich im Gewebe befindet.
Besprechung (Warzenbesprechung)
Das Besprechen geschieht auf einer geistigen Ebene. Es ist eine uralte Form der geistigen Heilung. Das Besprechen ist hilfreich bei Warzen, Gürtelrose, Verbrennungen, Allergien, Übersäuerung, Blutungen, Knochenbrüchen, Entzündungen, Erfrierungen, hohem Fieber, Myomen, Insektenstichen, Vergiftungen und vielem mehr.